Impressum
Wetter aus Ahlen

Sturm-Vorwarnung Münsterland für den 22.02.2024
Steifer bis stürmischer Südwestwind mit exponiert Sturm- und schweren Sturmböen zwischen 75 und 95 km/h. Gefahren: Äste brechen, Bäume werden entwurzelt, Baumstämme brechen, Gartenmöbel werden weggeweht, kleine und größere Schäden an Häusern. Gehen Sie nicht in den Wald, Lebensgefahr!



Günter Voßwinkel
Günter Voßwinkel
klimakroete.de

seit 1996 präsentiert von Günter Voßwinkel
Wetter Ahlen
©METEOMEDIA
Aktuelles Wetter in Ahlen
Pattenmeicheln 10:30 Uhr: Temp 9,4°; relF 77%; LDruck 1009,0 hPa; TMin 6,4°; RR 1,3 l/m²; Himmel: 8/8 Sc str la du


  • KOLUMNE - Wirtschaft im Klima-Wandel
  • 21.02.2024

    +7° / +10°




    22.02.2024

    +9° / +13°


    Böen 80-93 km/h
    23.02.2024

    +4° / +9°


    24.02.2024

    +2° / +8°

    Bo -0°
    25.02.2024

    +3° / +8°


    26.02.2024

    +4° / +6°


    27.02.2024

    +4° / +8°


    Wetterlage und Entwicklung

  • Das Wetter im Januar 2024 in Ahlen
  • Der Januar etwas zu trocken und etwas zu mild Pressemitteilung: So war der Januar 2024 in Ahlen

    Das Wettergeschehen im Monat Januar 2024 stellt sich nach den Aufzeichnungen im Kleingarten Pattenmeicheln und der Analyse der Wetterlagen wie folgt dar:

    gue Mildes Regenwetter Anfang Januar

    In zwei warme und einen längeren kalten Sektor wurde das Wetter in Ahlen aufgeteilt. Zu Beginn des Monats sorgten Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik über England nach Deutschland wanderten, einerseits für sehr milde Temperaturen. Andererseits kam es aber immer wieder bis zum 5. zu ergiebigen Regenfällen. In 500 hPa, in rund 5,5 Kilometern Höhe, wehte eine recht stramme westliche, zyklonale Höhenströmung. In den Nächten war es dabei frostfrei mit Tiefstwerten zwischen 5 und 8 Grad C. Tagsüber erreichte die Temperatur Höchstwerte zwischen 8 und 11,4 Grad C. G. Voßwinkel G. Voßwinkel



















    "Arbo" und "Hannelore" leiten Frostwetter ein

    Ab dem 6. konfigurierte sich die Großwetterlage neu, was eine Abkühlung zur Folge hatte. In der Höhe kam von West- und Südwesteuropa ein Höhentrog nach Deutschland vorwärts, der ab dem 7. über dem zentralen Mittelmeer abtropfen konnte. Folge war an dessen Nordwestflanke mit Potentialanstieg der Aufbau eines Höhenrückens nordwestlich von Irland. Aus diesem Rücken formte sich ab dem 8. ein eigenständiges Höhenhoch über der Nordsee und dem Nordmeer. Im Bodenniveau vereinigten sich Hoch "Arbo" westlich von Spanien und das Hoch "Hannelore" über Skandinavien zu einer zonal orientierten Hochdruckzone, die vom Baltikum nach England reichte. Folge war eine kalte Ostströmung. Das purzeln der Temperaturen hatte ihren Höhenpunkt mit einer Tagesmitteltemperatur von -4,6 Grad C am 9. Januar. Allerdings hielt dieses unterdurchschnittlich kalte Wetter bis zum 20. Januar an. Hoch "Hannelore" hatte einen langen Atem und verschwand erst am 14. über Süddeutschland von der Wetterkarte. Innerhalb dieser Frostperiode gab es im Kleingarten drei Eistage, bei der die Temperatur unter dem Gefrierpunkt verharrte. Am 8. bot uns eine Höchsttemperatur von -1,3 Grad C. Der kälteste Morgen wurde mit -8,6° C in zwei Meter Höhe der 11. des Monats festgestellt.

    Polare Tiefs bringen zur Monatsmitte geringe Schneefälle

    Mit dem Schwächeln des Hochdruckeinflusses ab dem 14. konnte von Skandinavien her das polaren Tiefs "Davina" und "Efthalia" südwärts mit ihren Ausläufern ausgreifen. Mit Frostabschwächung und tagsüber 1 bis 2,5 Grad im Plusbereich kamen zeitweise Niederschläge auf, die teils als Sprühregen, in den Abend- und Frühstunden oft als Schnee fallen konnten. Vorübergehend entstand eine dünne durchbrochene Schneedecke. Am 17. und 18. sorgte eine Grenzwetterlage mit dem Tief "Farima" über der Ostsee und Subtropentief "Gertrud" über Nordfrankreich für große Temperaturunterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland. In T850 verlief die Grenze zur kälteren Luft etwa entlang von Südhessen. Schneefälle südlich einer Linie des Lippe Verlaufs sorgten für eine geschlossene Schneedecke. Entlang des Haarstrangs waren es 3 bis 5 cm Schnee gefallen. Weiter im Süden sorgten 10 bis 30 cm Schneehöhe für gute Ski- und Rodelverhältnisse. Dagegen ging unsere Stadt schneemäßig fast leer aus. Nur eine dünne, durchbrochene und maximal ein Zentimeter starke Schneedecke war hier zusammengekommen. Schneereste hielten sich immerhin bis zum 21. Januar. In den Nächten sorgte ein von Frankreich nach Osten durchziehender Höhenrücken und das Bodenhoch "Corvin" für teils klare und frostige Nächte von -2 bis -5 Grad C. Tagsüber konnte bei zeitweiligem Sonnenschein eine Erwärmung auf 3 bis 5 Grad C erfolgen.
    Tief "Iris" leitet vom Atlantik deutliche Milderung ein

    Ab dem 21. setzte dann mit der nächsten Serie atlantischer Tiefs eine Erwärmungsphase ein. Dabei platzierte sich ein kräftiges Höhen- und Bodenhoch über Südwesteuropa, das am 28. und 29. einen antizyklonalen Ableger namens "Enno" nach Deutschland schickte. Zunächst sorgten jedoch die Tiefs "Iris" und "Jitka" für teils ergiebige Regenfälle. Am 22. waren es 4,6 l/m² und am 26. weitere 8,1 l/m² im Kleingarten. Mit "Enno" herrschte nachfolgend Vorfrühlingswetter mit Temperaturen zwischen 12 und 14,4 Grad C bis zum 30. des Monats. Temperaturrekorde wurden jedoch verfehlt.
    Die Durchschnittswerte für Ahlen:

    Die Monatsmitteltemperatur dieses Januars betrug im Kleingarten 3,2 Grad C. Zur langjährigen Durchschnittstemperatur der letzten 29 Jahre war es in Ahlen um 0,1 Grad Kelvin zu mild. Dagegen lag das Januarmonatsmittel um 1,4 Grad Kelvin über der Referenzreihe 1961-90. Die mittlere Höchsttemperatur betrug im Kleingarten 6,3 Grad und das mittlere Minimum betrug 0,6 Grad C. Die Summe des Niederschlags betrug 58,4 l/m², also rund 87 Prozent der langjährigen Durchschnittsmenge. Der mittlere Luftdruck über Meereshöhe lag bei 1015,6 hPa, ein Plus zum langjährigen Durchschnitt von 1,1 hPa. Die mittlere relative Luftfeuchtigkeit erreichte 81 Prozent, ein Minus um 4 Prozent.
    Phänologische Beobachtungen:

    Mit dem Einbruch der kälteren Luftmasse konnte am 8. Januar über Ahlen ein kleiner Schwarm von zirka 20 Kranichen am Vormittag gegen 11 Uhr beobachtet werden. Mit der milden Phase Ende Januar kamen die ersten Blätter der Narzissen aus dem Boden. Außerdem zeigte die Haselnuss ab dem 25. erste geöffnete Blütenstände.


    - ©klimakroete.de – Günter Voßwinkel - 02.02.2024


  • Das Wetter im Jahr 2023 in Ahlen
  • Extrem regenreich und das 2. wärmste Jahr seit 1994 in Ahlen Pressemitteilung: So war das Jahr 2023 in Ahlen

    Aus den Wetterdaten im Kleingarten zeigte sich folgendes Bild:

    gue 2,3 Grad-Kelvin zu warm und 68 Sommertag

    Im Kleingarten in Ahlen liegt die Jahresmitteltemperatur in diesem Jahr bei 11,5° Celsius und liegt zusammen mit dem Jahr 2022 auf dem 2. Platz der wärmsten Jahre seit 1995. Das wärmste Jahr hatte ich im Jahr 2018 mit 11,6° C festhalten können. Da die Referenztemperatur 1961-90 für Ahlen bei 9,2° C liegt ist es in diesem Jahr um 2,3° Kelvin zu warm gewesen. Auch zu der jüngeren Referenzreihe von Ahlen von 1995 bis 2022 ergibt sich eine Abweichung von +1,4° K. Für fachkundige Menschen ist doch der Zug für die Klimaziele längt seit dem Jahr 2014 abgefahren! Das mittlere Maximum im Jahr 2023 betrugt in Ahlen 16,7 ° C. Das mittlere Minimum hat 2023 7,9° C erreicht. Der wärmste Tag war in diesem Jahr der 9. Juli mit 34,9° C im Kleingarten. Die kälteste Nacht trat mit -5,3° C am 1. März auf. Im Kleingarten konnten insgesamt 68 Sommertage mit 25° und darüber festgehalten werden. Die Anzahl heißer Tage betrug im Jahr 2023 insgesamt 16 Tage. G. Voßwinkel



















    Extreme Regenmengen bescheren uns Rekordmenge

    Bei den Regenmengen im Jahr 2023 sind folgende Ergebnisse festzuhalten. Die durchschnittliche Jahresmenge 1994 bis 2023 beläuft sich auf 736,5 l/m². Dieser Wert ist zur Referenzreihe 1961-90 von 761,5 l/m² um 25 l/m² geringer ausgefallen. Das Jahr 2023 hatte akkumuliert über 12 Monate bis zum 28.12. eine Summe von 1131,8 l/m² eingebracht und ist damit die höchste bisher seit 1995 registrierte Jahresmenge. Die nassesten Monate 2023:

    Juli 144 l/m²: Tief "Poly" sorgt am 5. für ergiebige Regenfälle mit 30,5 l/m² im Kleingarten. Ab dem 20. mit kühlerer Meeresluft wiederholt ergiebige Regenfälle und Gewitter bis Ende des Monats. Wiederholt war es recht windig dabei.

    August 123 l/m²: Unterbrechung der Ernte durch ergiebige, zeitweise auch starke Regenfälle sowie steife bis stürmische Windböen ähnlich wie im Vormonat. An sechs Tagen wurde eine Menge über 10 l/m² überschritten.

    September 63,9 l/m²: Diese Menge spiegelt nicht die Starkregensituation vom 12. September wider. An einer sehr intensiven Konvergenz über dem Münsterland und Ostwestfalen entwickelten sich ab 6:10 Uhr sehr starke, gewittrige Regenfälle, die erst gegen Mittag ihr Ende fanden. In Kleingarten kamen so rund 38 l/m² zusammen. Weitere Regenfälle folgten am Abend und der Nacht zum 13. mit bis zu 8,5 l/m². In Drensteinfurt waren 50 l/m² in 24 Stunden gefallen. Die höchste Menge konnte an der DWD-Station Vellern mit 102,6 l/ m² festgestellt werden. Auf rund 1120 km² sind nach Radaraufzeichnungen zwischen 50 und 110 l/m² gefallen. Eine flächendeckende Menge zwischen 5,6 Mrd. und 12,32 Mrd. Litern sind auf einem Streifen zwischen Uentrop und Bielefeld in etwas zusammengekommen. Folge war die erste größere Hochwasserwelle für unsere Stadt.

    Okt. 113 l/m²: Der Monat bringt mit einer anhaltenden Tiefdrucklage ab dem 12. Oktober weitere ergiebige Regenmengen mit wiederholt über 10 l/m². Die Spitzen erreichen am 12. 19,5 l/m² und am 27. 14,5 l/m². Zudem bleibt das Wetter windig und mild.

    Nov. 115 l/m²: Es bleibt eine nasse Witterung mit deutlich überdurchschnittlichen Niederschlägen. Leichte Nachtfröste nach Monatsmitte und zum Monatsende etwas Schnee bringen eine nass-kalte Witterung. Am 15. und 27. fallen jeweils rund 18 l/m² Regen. Anfang November tummeln sich bei milden 13 bis fast 17 Grad C Bienen und einzelne Schmetterlinge im Garten. Oft haben wir es mit starken bis steifen Winden zu tun. Um den 17. machen sich die Kraniche auf den Weg gen Süden.

    Dez. 151,5 l/m²: Der Monat macht ein neues Fass der maximalen Regenmengen auf - mutmaßlich dem Klimawandel geschuldet. Macht aber nix, weil rund 80% der Gesellschaft nicht ihre Gewohnheiten ablegt und der Staat die Reichsten mit Steuersparprivilegien für ihren Luxuswahnsinn noch belohnt. Jammern sollten diese Menschen nicht! Bis zum 28. Dezember kommen im Kleingarten 151,7 l/m² zusammen. So viel konnte ich in einem Dezember seit 1994 nicht messen und an vielen anderen Stationen waren es Rekordwerte seit einem lang zurückliegendem Messbeginn. Im Kleingarten wurde an fünf Tagen die 10 l/m²-Marke weit überschritten. Spitzenreiter war der 25. mit 31,3 l/m². Eine weitere heftige Bewährungsprobe der Hochwasserschutzanlage an der Alten Beckumer stand auf der Agenda!

    Niedriger Luftdruck und feuchte Luftmassen

    Der mittlere Luftdruck betrug 1012,2 Hekto-Pascal und lag um 3,3 hPa niedrige aus das langjährige Mittel 1995-2022. Die mittlere Luftfeuchtigkeit lag im Durchschnitt 2023 bei 79,5 % und lag um knapp 12 % über dem langjährigen Mittelwert.

    Dank dem Hochwasserschutz (!) - aber …

    Aufgrund der ergiebigen Regenfälle der letzten Wochen, Monate und Jahre möchte ich hier ein bisschen fachsimpeln über die jüngsten Dauer- und Starkregenereignisse in Ahlen. Erst einmal ist festzuhalten dass die "neue" Hochwasserschutzanlage an der Alten Beckumer ihre Aufgabe bei den zwei Hochwassersituationen am 12. September 2023 und am 24./25. Dezember 2023 gut gemeistert hatte. Für beide Situationen, die unterschiedlich gelagert waren, hatte die Schutzeinrichtung die richtige Antwort zum Schutz unserer Stadt. Im September waren Regenmengen von 40 bis rund 100 l/m² im Einzugsgebiet der Werse durch Starkregen gefallen. Der flächendeckende Regen innerhalb von sechs Tagen im Dezember in der Größenordnung von 100 l/m² in Ahlen und der Umgebung hatte ähnliche Auswirkungen. Trotzdem müssen künftige Hochwassersituationen differenziert betrachtet werden. Die Verformung der Landschaft nach jedem Ereignis mal ausgeklammert. 1., ein Hochwasser, das aus Richtung Beckum bis zur Schutzeinrichtung läuft. 2., ein Hochwasser, das hinter der Schutzeinrichtung Richtung Ahlen abläuft und die im Einzugsgebiet zugeführten Regenmengen bei einem Dauer- oder Starkregen. Zu 1.: Die Staueinrichtung hat in Höhe des Damms eine Höhe von zirka 84,5 Metern. Dort beläuft sich die "normale" Wasserhöhe der Werse auf einem Niveau von rund 81,5 Metern. Die Wasserhöhe mit dem Hochwasser am 25. Dezember brachte ein Überfluten des Werseweg und dem davor gelagerten Acker in etwa 50 Metern Entfernung mit einer Höhe von zirka 82,9 Metern (Messungen Geoportal.nrw). Also hatte sich vom Werse Normalwasser bis zum ablaufenden Werse Hochwasser eine Differenz von rund 1,6 Metern ergeben. Bis zum Erreichen der Höchstmarke des Damms wären nochmals 1,4 Meter Unterschied zu überwinden gewesen. Daraus kann man grob eine zusätzliche Regenmenge von 60 bis 100 l/m² Regen in recht kurzer Zeit als weiteren Puffer ableiten. Eine weitere Gefahr stellt in diesem Fall der Wasserdruck aus Richtung Beckum dar. Im freien Gelände nach Osten fallen die Senken, in denen sich Wasser sammeln kann, immer höher aus. Von zirka 86 Meter auf rund 91 Meter und darüber hinaus bis nach Beckum. Die Werse hat Höhenprofil von 80,2 Meter am Stauschutz bis rund 87,8 Meter kurz vor Beckum. Mit diesem Gefälle würde dann das angestaute Hochwasser gegen die Stauanlage drücken. Beim Erreichen und Überschreiten dieser Mengen wären die Folgen für unsere Stadt schwer kalkulierbar. Möglicherweise würden die Hochwassergefahrenkarten mit den überfluteten Flächen bei einem "HQ-extrem"- Starkregen in der Stadt unzureichend. Denn hier greift die Hochwassersituation 2., die hinter dem Hochwasserschutzwall Richtung Ahlen zum Tragen kommt. Beim Überlauf ist ein weiteres Steuern kaum mehr möglich und innerhalb des Stadtgebietes laufen von außen ebenfalls Wassermassen in tiefer gelegene Gebiete. Und was passiert, wenn in kurzer Zeit 110 bis 160 l/m² Regen in der Fläche zwischen Ahlen und Beckum zusammenkommen? Extrem schnelles Handeln wäre nötig! Vor dem Hintergrund der höheren Frequenz von Stark- und Dauerregen bei entsprechender Wetterlage ist eine Behandlung dieses Themas sicherlich auf der Agenda der Stadt und weiterführende Informationen dazu sicherlich ebenfalls.


    - ©klimakroete.de – Günter Voßwinkel - 28.12.2023


    Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Wersehochwasser im Bereich der Fritz-Winter-Gesamtschule bei einem Pegelstand von 206 cm. Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Unpassierbar der Eisenbahntunnel auf dem Radweg durch den Berliner-Park

    Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Überfluteter Werseradweg gegenüber der Kleinen Halde vor der Brücke der Zechenbahn Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Unterspülte neue Brücke der Osttangente bei einem Pegelstand von rund 220 cm.

    Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Die Knotenpunkt 91 Beckum/Hamm am Werseradweg ist seit dem Vormittag wegen Hochwasser unpassierbar. Hochwasser Ahlen  Pegel Dezember 2023 Der Pegel in Ahlen am 1. Weihnachtstag gegen 11:30 Uhr erreicht 218 cm. Nachdem innerhalb von 18 Stunden im Kleingarten um 11:50 Uhr 31,3 Liter pro Quadratmeter Regen gefallen sind, ist der Pegel seit dem 24.12. zirka 18:15 Uhr um 103 cm gestiegen. Die Folgen sind in der Bilderreihenfolge oben erkennbar. Ab einer Geländehöhe von rund 78 Metern über NN ist der Radwegepunkt Nummer 91, Kreuzung Beckum/Hamm, wegen Überflutung nicht mehr nutzbar. Auf ähnlicher Höhe von rund 78 Metern ist die Stelle vor der Brücke Zechenbahn wegen Überflutung nicht mehr zu überqueren. Auch der Eisenbahntunnel im Bereich des Freizeitpark ist gegen 10:30 Uhr unpassierbar. Diese Bereiche stellen bereits eine Gefahrenquelle dar. Würden in den nächsten 24 Stunden weitere 20 bis 40 l/m² Regen fallen werden die Überflutungsflächen hinter der Wetterstation Alte Beckumer mit der Flutsteueranlage weiter in Richtung Beckum überflutet. Hier sind weite Flächen und der Werseweg wegen Hochwasser unpassierbar. Ob hinter dem Flutschuthz der Informationwert 3 in Ahlen erreicht wird hängt im Wesentlichen von weiteren Niederschlägen über dem Umland ab. Jenfalls war gegen 15:15 Uhr der Scheitelpunkt von 234,2 cm überschritten und der Pegel fällt langsam.

    Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Die Knoten Hochwasser Ahlen  Pegel Dezember 2023 Ein weiter Landstrich nordseits der Werse sind von dem Hochwasserschutzwehr überflutet.

    Hochwasser Ahlen Dezember 2023 Auch der Werseweg ist ab Alte Beckumer Richtung Beckum nicht mehr mit dem Fahrrad zu überqueren.
    Video Hochwasser Ahlen 25.12.2023
    Video Hochwasser
    Das Kurz-Video zeigt die überflutete Fläche an der Nordseite des Werseverlaufs.

  • Veränderungen des Temperaturgefüges in Ahlen und im Münsterland in 28 bis 167 Jahren