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Wetter aus Ahlen








Günter Voßwinkel
Günter Voßwinkel
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seit 1996 präsentiert von Günter Voßwinkel
Ahlener Kleingartenwetter
25.05.2026 07:00 Uhr
Temp 2m 13,7° C
Temp 5 cm -°C
Min. Temp 2m -°C
Min Temp 5 cm -°C
Temp Max 2m -°C
Bodentemp -10 cm -°C
Bodentemp -20 cm -°C
Niederschlag RR12 0 l/m²
Rel. Feuchte 79 %
Luftdruck NHN/Tendenz 1031,7 hPa -
Windrichtung / Bft SSO 0-1
Wetter:
Pänologie:
Bedeckung/Wolken: 1/8 Ci fib


  • KOLUMNE - Wirtschaft im Klima-Wandel
  • 01.06.2026

    13° / 22°
    UV-Index 3

    Pollen: Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser
    02.06.2026

    13° / 25°
    UV-Index 3
    Pollen: Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser
    03.06.2026

    12° / 20°
    UV-Index 4
    Pollen: Ampfer; Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser
    04.06.2026

    14° / 19°
    UV-Index 2
    Pollen: Ampfer; Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser
    05.06.2026

    12° / 17°
    UV-Index 2
    Pollen: Ampfer; Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser
    06.06.2026

    9° / 22°
    UV-Index 4
    Pollen: Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser; Roggen
    07.06.2026

    11° / 19°
    UV-Index 4
    Pollen: Ampfer; Eiche; Wegerich; Gräser; Roggen
    Wetterlage und Entwicklung
  • Das Wetter im Mai 2026 in Ahlen
  • Schlagzeile: Kühle- und sehr warme Tage liefert der Wonnemonat. Dabei zu mild und überdurchschnittlich viel Regen Pressemitteilung: So war das Wetter im Mai 2026

    Und hier nun der Wetterrückblick für Mai 2026 in Ahlen/Westf... Beobachtungen, besondere Ereignisse und steuernde Großwetterlagen bieten Hintergrundwissen:



    Trotz viel Sonnenschein häufig verregnet

    gue Mit rund 250 Stunden Sonnenschein bot der Mai trotz seiner Wechselhaftigkeit zirka 20 Prozent mehr Sonnenschein im Vergleich zum langjährigen Mittel 1991-2020. Zur Klimareihe 1961-90 waren es sogar etwa 35 Prozent mehr Sonnenschein. Bei der durchschnittlichen Lufttemperatur ergab sich für den Kleingarten ein Wert von 14,6 Grad Celsius. Zur jüngeren Klimareihe von Ahlen 1994-2025 folgt daraus eine Abweichung von +0,3 Grad Kelvin. Zur gültigen Referenzreihe 1961-90 ergibt sich für Ahlen sogar eine Abweichung von +1,4 Grad K. Dieses Ergebnis war nur möglich, weil nach dem 20. Mai die Tagesmittelwerte deutlich über den langjährigen Mitteltemperaturen gestiegen waren. In Verlauf der ersten Maihälfte zeigte der Monat einen deutlich kühleren Verlauf. In diesem Zeitfenster kühle es am Morgen des 8. Mai auf 3,7 Grad C in der Hütte herunter. Bodenfrost konnte dabei in unserer Region nicht mehr festgestellt werden und war auf höhere Muldenlagen des Berglands beschränkt. Dort kühlte es exponiert auf fast minus zweit Grad C runter. Die höchsten Temperaturen verteilten sich auf den Monatsanfang sowie auf das letzte Drittel des abgelaufenen Mais. So zeigte das Thermometer am 2. Mai einen sommerlichen Höchstwert von 27,8 Grad C. Drei heiße Tage stellen sich in der dritten Dekade ein, wobei der Sensor am 29. ein Maximum von 33,3 Grad C registrierte. In diesem Zeitfenster zeigten die Nächte mit Minima zwischen 12 und 16 Grad C ihr deutlich milderes Antlitz. Mit dem Blick auf die täglichen Regenspenden konnten 17 Tage mit messbarem Niederschlag festgehalten werden. Ein somit wechselhafter Monat.

    Dritte Dekade mit Hitze und sehr ergiebigen Regenfällen

    Die höchste Tagesmenge lieferte der 6. Mai mit einer Tagesmenge von 30,6 l/m² Regen. Als Ursache dieser ergiebigen Regenfälle waren eine Luftmassengrenze, die von Westrussland über Polen und das nördliche Deutschland bis nach Zentralfrankreich reichte, sowie ein bis Südwesteuropa reichender Höhentrog auszumachen. Weitere Regenfälle, am 13. und 16. auch Hagelschauer, gingen bis zum 20. in Ahlen nieder. Oft konnte ich akkumulierte Tagesmengen zwischen 6 und 8 l/m² festhalten. Nach einer achttägigen Regenpause unter dem Einfluss der Hochdruckgebiete "Zeno", "Alexander" und "Boris" mit sommerlich heißen Temperaturen endete der Monat zunehmend wechselhaft mit Nass von oben. So gab es am 29. weitere 9,2 l/m² Regen und am 31. lieferten kräftige Gewitter weitere 18,5 l/m² Regen. Unter dem Strich konnte ich in Ahlen eine Monatsmenge von 111,9 l/m² Regen festhalten. Der langjährige Durchschnitt wurde im Vergleich mit der jüngeren Beobachtungsreihe mit 215 % sehr deutlich überschritten. Ein sehr nasser und milder Mai, der gute Bedingungen für ein üppiges Erntejahr bisher liefert.

    Höhenrücken bringt Hitze in die Wersestadt

    Bei der Betrachtung der Großwetterlage profitierten wird zu Anfang von einem Höhenrücken, der vom westlichen Mittelmeer bis zur Ostsee reichte. Diesem Rücken stand ein Langwellentrog gegenüber, der mit sehr kalter Luft über dem Polarmeer seine Fühler bis zur Biskaya ausstreckte. Innerhalb der sehr milden Südwestströmung über Deutschland kamen subtropische Luftmassen aus Südwesten herangeweht. Eine ähnliche Entwicklung bot sich ab dem 21. Mai. Der Höhenrücken über Südwest- und Mitteleuropa war jedoch deutlich kräftiger aufgestellt. Allerdings sorgten Höhentiefs und -tröge über Nordeuropa für eine Begrenzung des antizyklonalen Einflusses bis ins südliche Skandianvien. Dafür bestimmte bei uns vielfach Sonnenschein von täglich 12 bis nahe 15 Stunden das Wetter. Zum Monatsende schütteten atlantische Höhentiefs und ablaufende Randtröge den Rücken zu und allmählich zonalisierte die Strömung. Tiefausläufer bekamen zunehmend leichtes Spiel unseren Sektor zu beeinflussen mit denen die Temperaturen auf rund 20 Grad C gestutzt wurden. Der weitgehend unterdurchschnittlich kühle und wechselhafte Verlauf vom 6. bis zum 19. Mai war gekennzeichnet von wiederholten Kaltluftvorstößen aus dem Polargebiet süd- und südwestwärts, woraus eine breite Zone niedrigen Potentials von Skandinavien, Westrussland über Nordwest- und Mitteleuropa bis in die Biskaya zu den Azoren reichte. Über dem Münsterland sank die T850 Temperatur tagsüber auf -1 bis -3 Grad C. Somit erreichten die Maxima in zwei Meter Höhe oft nur 13 bis 17 Grad C. Wolkenarme Frühstunden kühlten die Luftmasse auf 6 bis 4 Grad C herunter.

    G. Voßwinkel

    G. Voßwinkel



    Phänologie

    Die ersten geöffneten Himbeerblüten zeigten sich im Kleingarten am 4. Mai. Ab dem 12. konnten zahlreiche Hummeln in der Vollblüte der Himbeere ihren Nektar sammeln. Um den 10. gingen die ersten Holunderdolden in Blüte.



    - ©klimakroete.de – Günter Voßwinkel - 03.05.2026






  • Dolomitsand am Werse-Radweg muss entsorgt werden
  • Instandsetzung des Radwegs zwischen Zeche und Alter Beckumer Pressemitteilung: Dolomitsand am Werse-Radweg muss entsorgt werden

    Stadt Ahlen hält sich nicht an Entsorgungsregeln

    gue Da ich offensichtlich Aufgrund meiner vielfältigen naturwissenschaftlichen Neigungen und meinem häufigen Radfahren die Veränderungen in Flur und Fauna immer im Fokus habe ist mir der Beginn der Instandsetzung des Werse-Radwegs zur Monatsmitte nicht entgangen. Ich greife nicht immer zur Tastatur, um bei Beschädigungen des naturnahen Raumes den Verursachern die gelbe oder rote Karte entgegenzuhalten. Jedoch war für mich bei dieser Baumaßnahe klar: Einen Bericht an den heimischen Zeitungsverlag und meinen Hinweis über das Online-Meldeformular der "ahlen.de" für wilde Müllkippen. Was hatte ich dort feststellen müssen: Der Anteil der entfernten Oberschicht aus Dolomitsand und einem Anteil von vielleicht 15 % Grasnarbe und Boden wurden rechts und links des Werseweg in die Werseaue und angrenzenden Büschen entsorgt. Für mich war dieses Handeln eine Art billige Schuttentsorgung und zudem ein ganz schlechtes Vorbild für die Öffentlichkeit wie man mit Müll umgeht. Für mich war dies Bauschutt! Nun, der Bericht dazu ist am Donnerstag in den "Westfälischen Nachtrichten" abgedruckt worden. In meinem Umfeld erhielt ich über meine Funktion als handelnder "Wächter" unterstützende Reaktionen. Die Antwort auf meine Einwände über das Online-Formular war ernüchternd. Nach Meinung des dort zuständigen Bauleiters der Stadt Ahlen Herrn Baigar sei "…das Material Fachgerecht nach Bodenschutzverordnung seitlich zu lagern. … Es handelt sich hierbei um Grasnarben sowie Boden und kein "Bauschutt" wie von Ihnen vermutet. …" G. Voßwinkel G. Voßwinkel Diese falsche Auffassung der Sachlage von Herrn Baigar hatte mich einen Tag später veranlasst die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Warendorf wegen dieser Angelegenheit zu kontaktieren. Mit der Beschreibung des Falls und der Örtlichkeit bekam ich zwei Tage später, am 19.03.2024, die Antwort der Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde, Frau Puppe: "Guten Tag Herr Voßwinkel, ich habe die Gemeinde darauf hingewiesen, dass der Dolomitsand zukünftig entsprechend zu entsorgen ist. …" Diese Antwort zeigt doch, dass die Angelegenheit nicht so ordnungsgemäß erledigt wird wie von Herrn Baigar von der Stadt Ahlen glauben machen wollte. Grobe Ordnungswidrigkeiten wie die illegale Entsorgung von Bauschutt können hohe Geldbußen nach sich ziehen. Ein Sonderbericht der Europäischen Union gibt hier die Richtlinie des Verursacherprinzips heraus: Der Verursacher von Umweltschäden hat die entsprechenden Kosten zu tragen einschließlich der Kosten für Maßnahmen zur Beseitigung der verursachten Schäden. Ich meinerseits werde mir jedenfalls bei der nächsten, nicht fachgerecht stattfindenden Instandsetzung dieses und ähnlicher Radwege entsprechende weitere Schritte vorbehalten.

    - ©klimakroete.de – Günter Voßwinkel - 23.03.2024


  • gue





  • Veränderungen des Temperaturgefüges in Ahlen und im Münsterland in 28 bis 167 Jahren